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OstseeMan 2022: Mathias Todt verfehlt knapp 10-Stunden-Marke


Schnelle BSV-Staffeln vorn dabei – Viel Action auf der 113er-Distanz


Die Atmosphäre beim OstseeMan begeisterte auch beim 20. Jahrestag des Triathlon-Festivals an der Flensburger Förde wieder die Aktiven, die Fans und auch die Veranstalter.

Rund 1.500 Aktive und Tausende von Zuschauern feierten am Glücksburger Kurstrand den Neustart des nördlichsten deutschen Dreikampfs aus 3,8 km Schwimmen, 180 km, Radfahren und 42,195 km Laufen. Simon Huckestein aus dem hessischen Wetterau holte sich mit einer furiosen Aufholjagd nach 8:25:29 Stunden den Gesamtsieg und den Titel des Deutschen Meisters. Als neue Siegerin der Damen durfte Maja Betz vom SC Ostheim/Rhön nach 9:32:25 Stunden jubeln. Victoria Best vom SV Enge-Sande (9:51:39 Std.) als Gesamtdritte und Deutsche Vizemeisterin sowie Jens Homrighausen vom MTV Leck, der die 226 km lange Herausforderung in 9:41:32 Stunden bewältigte und den 21. Platz der insgesamt 170 erfolgreich männlichen Finisher belegte, waren die besten Schleswig-Holsteiner. Zwei starke Athleten von der Schlei gehörten ebenfalls noch zu den stärksten Männern aus dem Norden. Arvid Reiter vom TSV Schleswig gelang in 10:07:13 Stunden (36. Platz) ein starkes Debüt auf der Langdistanz. Mathias Todt vom Borener SV verpasste in 10:20:32 Stunden (47. Platz) zwar sein Ziel, unter zehn Stunden zu bleiben, bewies aber dennoch eindrucksvoll seine Ausdauer.

Die Männerkonkurrenz entschied zum dritten Mal unsere BSV-Staffel für sich, allerdings dieses Mal mit reichlich Support von schnellen Freunden des BSV. Die BSV-Staffel zog

in 8:17:27 Stunden der Konkurrenz davon und platzte beim Zieleinlauf in die Jubelfeier für Gesamtsieger Simon Huckestein.

Aus den früheren BSV-Erfolgstrios von 2017 und 2019 war diesmal nur noch BSV-Radass Matthias Jubt übrig geblieben. Da Dieter Schwarzkopf in diesem Jahr andere sportliche Schwerpunkte setzte, holte Matthias Jubt andere Asse ins Team. Den vom Flensburger Schwimmass Jules Bohnert vorgelegten Vorsprung baute Matthias Jubt auf dem Rad weiter aus, ehe der als kurzfristiger Gaststarter eingesprungene Marathon-Landesmeister Benjamin Reuter aus Kronshagen den Sieg perfekt machte.

Im Staffelwettbewerb setzte sich das Damen-Trio des Teams Maris IT neue Maßstäbe. Mit der Flensburger Schwimmerin Louisa Obermark, BSV-Radass Tatjana Brandt und der Sylter Ausnahmeläuferin Sandra Morchner hatten sich drei Athletinnen zusammengefunden, die in ihren Paradedisziplinen die derzeit Besten im Norden sind. So purzelte der Streckenrekord der Frauenstaffeln, als das schnelle Trio nach 8:33:19 Stunden gemeinsam ins Ziel rannte. Nur die BSV-Männerstaffel war am Sonntag noch schneller unterwegs.

Die zweite BSV-Männerstaffel kam nach 11:08:25 Stunden auf dem 11. Platz ins Ziel. Mark Tonn vom TSV Schleswig sprang kurzfristig als Schwimmer ein und brachte die Staffel ins Rennen, ehe Oliver Prüß bewies, dass er jetzt ein echter Radsportler ist. Arendt Brühe brachte die Staffel mit seiner Marathonroutine ins Ziel.

Beim zum dritten Mal ausgetragenen OstseeMan113 über die halbe Langdistanz (1,9 km – 90 km – 21,1 km) zeigten Daniela Prüß und Bianca Matzen ihre Ausdauer. Daniela lief nach 5:22:39 Stunden auf Platz 23 ins Ziel und gewann so ihre Altersklasse W 45. Bianca kam nach 7:22:05 Stunden auf dem 84. Platz ins Ziel.

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